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Null Euro Schein 'Rathaus Wuppertal'

Das Wuppertaler Rathaus ist 100 Jahre alt geworden, denn am 25. April 1921 wurde der nach den Plänen des Architekten Karl Roth errichtete Bau eingeweiht. Zuvor noch das Rathaus Barmen, wurde es 1929 bei der Fusion von Barmen, Elberfeld und weiteren ehemals selbständigen Städten zum offiziellen Rathaus der neu gegründeten Stadt Wuppertal. Der neoklassizistische Bau in Form eines U war einfach größer als das Rathaus Elberfeld. Seitdem befindet sich der Hauptsitz der Stadtverwaltung, der Amtssitz des Oberbürgermeisters und der Tagungsort des Stadtrates in Barmen. Im Kriegsjahr 1943 wurde das Rathaus durch alliierte Bombenangriffe zerstört und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1948 bis 1958. Das ursprüngliche Satteldach welches auf unserem 0-Euro Schein zu sehen ist, wurde beim Wiederaufbau nicht mehr rekonstrukturiert, sondern durch ein leicht angeschrägtes Flachdach ersetzt.

Noch heute ist dort der so genannte "Beamtenbagger" oder die "Telefonzelle der Fördertechnik" in Betrieb. Mit 0,20 bis 0,45 Metern pro Sekunde transportiert der Paternoster seine Passagiere im Rathaus von unten nach oben und umgekehrt und ist einer von nur noch 250 in Deutschland existierenden "Aufzügen im Umlaufbetrieb". Wobei sich manch einer - der deutschen Ingenieurskunst die Aushebelung der Schwerkraft zutrauend - die bange Frage stellt, ob beim Richtungswechsel im Obergeschoss die Fahrgäste in den Kabinen kopfüber ihre Fahrt nach unten antreten müssen. (Spoiler: natürlich nicht)
Die Respekt einflössende Architektur zieht bis heute immer wieder Filmteams an, mal spielt das Wuppertaler Rathaus die Rolle des Museums König in 'Sternstunde ihres Lebens', mal den Bahnhof Tiergarten in 'Gottes mächtige Dienerin'.

Die Idee für den 0-Euro-Souvenirschein stammt aus Frankreich. Die ersten Scheine wurden von der durch die EZB lizensierte französische Banknotendruckerei 'Oberthur' ausgeliefert. Sie alle trugen die Abbildungen von touristisch relevanten Gebäuden in Frankreich. Ideengeber Richard Faille wollte mit den herausgegebenen Editionen ein umfassendes Archiv der touristischen Destinationen Frankreichs zu schaffen. Vom Start weg waren die 0-Euro Souvenirscheine begehrte Sammlerstücke.
Ähnlich wie beim echten Euro, sorgen verschiedene Merkmale für Fälschungssicherheit, zum Beispiel: Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm, Durchsichtsregister und fluoreszierende Farbelemente. Die individuelle Seriennummer macht aus jedem Souvnirschein ein Einzelstück.

Größe: 135 x 74 mm. Wunsch-Seriennummern können nicht erworben werden.

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