TALWAREN Metallobjekte Hoffmann - Das Wuppertal Messer


TALWAREN Metallobjekte Hoffmann - Das Wuppertal Messer


Das Produkt
Aus dem typischen, grünen Winkeleisen des Schwebebahngerüstes von 100 x 100 x 20 mm Größe ein Messer zu schmieden, ist ein langer Prozess. Die Hubsäge zerteilt es in Stücke, dann wird die Lackschicht entfernt. In der Esse wird der Stahl auf 1100 Grad erhitzt und kommt dann unter den Maschinenhammer – aus dem Winkel wird ein Streifen, der sich nun in handliche Abschnitte teilen lässt. Die bringt der Schmied auf dem Amboss in Messerform, die er dann noch schleift, härtet, anlässt (erwärmt, damit das harte Metall etwas biegsam wird) und nochmals auf wassergekühlten Steinen schleift. Schon jetzt achtet er darauf, dass die Zwinge aus hochfestem Porzellan und der Holzgriff genau angepasst werden. Die Hölzer sind übrigens ebenso heimisch wie der Stahl, sie stammen aus Wuppertaler Wäldern oder alten Fachwerkhäusern. Abschließend werden die Teile sorgfältig miteinander verbunden – ein langer und aufregender Prozess findet seinen Abschluss in einem echten Wuppertaler Produkt. Die nicht rostfreie Klinge und der Holzgriff sollten gelegentlich mit etwas Pflanzenöl gepflegt werden. Das Schärfen geschieht am besten auf Wasserstein, an einem Wetzstahl oder an Keramik.

Das Messer ist in zwei Varianten verfügbar: Griffzwinge Aluminium/Griff 400 Jahre alte Eiche (sehr dunkel) | Griffzwinge Messing/Pflaume. Weil es sich bei dem Messer um ein Unikat handelt, können Abweichungen in Struktur und Farbe auftreten.

Der Hersteller
Wenn man sich nach zehn Jahren Pause trifft, ist die eine Frage unvermeidlich „Und was machst Du jetzt so?“ So hielten es 2007 auch die Diplom-Designer Uwe Hoffmann und Hannes Mayer, als sie sich in der Fußgängerzone über den Weg liefen. Der eine führt mit seinem Vater die letzte Schmiede Wuppertals, seit Generationen in der Familie. Der andere entwirft für sein „Maywerk“ hochwertiges Küchengerät, unter anderem zum Schärfen von Messern. Da bot sich die Zusammenarbeit an, zumal Uwe Hoffmann und sein Vater Hans Werner als 1992 der Gerüst-Austausch begann etwa 400 Kilogramm Schwebebahnstützen von den Wuppertaler Stadtwerken bekommen hatten. Sie sollten Rohstoff für neue Projekte sein – da verhüttetes Eisen bis heute einen hohen Wert hat, ist der Recycling-Gedanke in der Metallurgie nichts Neues. Doch seit Anfang der 1990-er Jahre lag die Idee eines Wuppertal-Messers in tiefem Schlummer, und über die grünen Stahlstützen war Gras gewachsen. Das Wiedersehen der beiden Designer war der Anstoß, den es brauchte, damit das handgeschmiedete Kochmesser aus speziellem Material Gestalt annehmen konnte.

Weitere Informationen zum Herunterladen: Metallobjekte Hoffmann (pdf)
Zur Homepage des Unternehmens: www.metallobjekte-hoffmann.de

Bitte setzten Sie sich mit uns in Verbindung unter 0202-5632270

445,00

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

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